Orgelbauerzeitgenossen:       Apel   Böhme-Winter   Chwatal   Geissler   Gerhardt   Heerwagen   Hellermann   Knauf    Knoblauch   Kreutzbach   Krug   Liemen-Kühn   Mocker   Rühlmann   Schönburg   Schrickel   Schuster   Strobel   Voigt   Wäldner          


 

Orgelbauerzeitgenossen:       Apel   Böhme-Winter   Chwatal   Geissler   Gerhardt   Heerwagen   Hellermann   Knauf    Knoblauch   Kreutzbach   Krug   Liemen-Kühn   Mocker   Rühlmann   Schönburg   Schrickel   Schuster   Strobel   Voigt   Wäldner          

Friedrich Wilhelm Wäldner (1785 - 1852) stammte aus Olbersleben (bei Sömmerda). 1811 wird er erstmals als Orgelbaugeselle und 1814 als Orgelbaumeister in Halle erwähnt. 1815 erlangte er das hallesche Bürgerrecht. Im gleichen Jahr heiratete er und wahrscheinlich im selben Jahr erfolgte die Werkstattgründung. Er nahm wohl seinen älteren Bruder Christian Wilhelm mit nach Halle um die ersten Orgeln zu bauen. 1851 erfolgte die Werkstattüberschreibung an August Ferdinand (Sohn von Fr. Wilh.).
Wäldner hatte sich ebenfalls für den Neubau der großen Domorgel zu Merseburg mit zwei Dispositionsentwürfen beworben.
In der Umgebung von Halle bauten sie ihre Orgeln. Ferner auch in Mark Brandenburg, Magdeburger Börde. Jede Orgel wurde handgefertigt - keine Fertigungsmethoden durch industrielle Fertigungen.
Nach 1897 erfolgte die Geschäftsaufgabe, als 82 Werkstattjahre gezählt wurden. Von Wäldner stammen etwa 100 Orgeln, wobei ca. 50 von ihnen in irgendeiner Form noch existieren. Alle Orgeln wurden mit der mech. Schleiflade gebaut.


Quelle: Magisterarbeit von Michael Wünsche, 2006






einige Orgeln/ Orgelwerke:
Dölbau (1855)
Gatterstädt (1857)
Kleinosterhausen (1847)
Kötzschau (1847)
Lettin (1860)
Niemberg (1865)
Nißmitz (1853)
Salzmünde (1862/ 63)
Schlettau (Angersdorf) (1841)
Unterfarnstädt (Farnstädt) (1843)
Unterteutschenthal (1859)
Winkel (1822)

Anmerkung:
Die Homepage über den Orgelbauer WÄLDNER wurde mit anderem Inhalt gefüllt, bzw. es ist eine geschäftliche Homepage entstanden. Vielleicht gelingt es und, mit der Einverständnis vorausgesetzt, diesen Abschnitt zu bereichern.

Eine Darstellung aber in ferner Zukunft....